Wir finanzieren die Zwischen- und Endlagerung der kerntechnischen Abfälle

Der KENFO hat eine einzigartige, gesellschaftlich bedeutende Aufgabe. Er wurde gegründet, um die Finanzierung der Zwischen­ und Endlagerung des radioaktiven Abfalls langfristig sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die KENFO ist die größte öffentlich­-rechtliche Stiftung in Deutschland. Sie erstattet dem Bund die Kosten, die für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden.

Wir investieren renditeorientiert und nachhaltig

Wir wollen nach professionellen Standards der institutionellen Kapitalanlage eine dauerhafte, auskömmliche, risikoadjustierte Rendite erwirtschaften, um langfristig die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe sicherzustellen. Der KENFO integriert in seine Anlagestrategie Nachhaltigkeitskriterien und investiert unter Abwägung von Chancen und Risiken, global gestreut in eine große Anzahl von Anlageklassen.

Wir fokussieren uns auf Kernkompetenzen

Die Stiftung nutzt eine effiziente Organisationsstruktur, die unsere Kernkompetenzen und die notwendige Teamarbeit unterstützt. Der KENFO hat einen Großteil der Mandate an spezialisierte Asset Management­-Gesellschaften vergeben und nutzt deren Ressourcen und Expertise. Im Bereich der illiquiden Anlagen wird sowohl indirekt (Fonds), als auch direkt, gemeinsam mit anderen Investoren investiert.

Die Kernkompetenzen des KENFO liegen in strategischen und taktischen Portfolio-Entscheidungen, der aktiven Auswahl und Steuerung von Asset Managern sowie Private Market Investments, der Nachhaltigkeitsstrategie als auch dem Risikomanagement.

Entstehung und Aufgabe

Ausstieg aus der Kernenergie

Die Finanzierungs- verantwortung

Die Kommission

Errichtung des KENFO

Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung

Nachhaltigkeitsansatz

Die Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien ist ein wesentlicher Bestandteil der Investmentstrategie. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie soll eine langfristig stabile Wertentwicklung erreicht werden. Dies gelingt durch die frühzeitige Konzentration auf Titel, bei denen bspw. keine erheblichen Renditeeinbußen durch unternehmerisches Fehlverhalten zu erwarten sind. Die sog. ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) werden als Filter für das Anlageuniversum berücksichtigt. Dabei geht es um die Verfolgung sozialer, ökologischer und auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung bezogener Kriterien. Mit einer Kombination aus Ausschlusskriterien – etwa bei schwerem Verstoß gegen die Kernprinzipien des UN Global Compacts (Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruption) – und der Bestenauslese (sog. “Best-in-Class”-Ansatz) soll die Portfolioqualität gesteigert werden.

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