2021

Dr. Immo Querner zum Vorsitzenden des KENFO-Anlageausschusses ernannt

Press release dated 27 August 2021
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Dr. Immo Querner zum Vorsitzenden des KENFO-Anlageausschusses ernannt

Berlin. Auf Vorschlag des Bundesministeriums der Finanzen hat das Kurato-rium des KENFO, Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, Herrn Dr. Immo Querner zum Mitglied und Vorsitzenden des Anlageausschus-ses ernannt. Der Anlageausschuss besteht aus fünf ausgewählten Expertinnen und Experten im Bereich der Portfolioverwaltung, Mittelanlage oder Risi- kosteuerung und berät das Kuratorium in Anlage- und Risikofragen.

Herr Dr. Querner, ehemals langjähriger Finanzvorstand der Talanx AG und des HDI V.a.G und seit 2020 u. a. Vorsitzender des Prüfungsausschusses im Auf-sichtsrat der Deutsche Bahn AG, tritt die Nachfolge des aus privaten Gründen ausscheidenden Dr. Maximilian Zimmerer an, der als Vorsitzender des Anlage-ausschusses den Aufbau des KENFO seit seiner Gründung 2017 begleitet hat. Neben Herrn Dr. Querner gehören dem Anlageausschuss weiterhin Martin Korbmacher, Dr. Elga Bartsch, Mats Andersson und Jochen Wermuth an.

Der Kuratoriumsvorsitzende Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium erklärte: „Es freut uns, mit Herrn Dr. Querner einen ausgewiesenen Experten für den Vorsitz des Anlageausschusses gewonnen zu haben. Die Beratung des Kuratoriums durch den Anlageausschuss hat sich, insbesondere hinsichtlich der Chancen eines langfristig ausgerichteten Anlegers wie KENFO, seine Vorteile für renditestarke Anlagen zu nutzen, als wertvoll und wichtig erwiesen. Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Zimmerer, der die Entwicklung des KENFO als ersten deutschen Staatsfonds mit seinem klugen und konstruktiven Rat bisher maßgeblich geprägt hat. Herrn Dr. Querner wünsche ich viel Erfolg und Freude an der neuen Aufgabe.“

Der stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender Olav Gutting, MdB sagte: „Mit Herrn Dr. Querner als neuem Vorsitzenden gewinnt der Anlageausschuss des KENFO eine herausragende Persönlichkeit als Berater des Kuratoriums im Be-reich der langfristigen, sicheren und ertragreichen Anlage der Mittel des Fonds. Seine Berufung zeigt die Attraktivität des Staatsfonds KENFO in der Finanzbran-che, eine Attraktivität, die wir vor allem auch dem Wirken von Herrn Dr. Zim-merer zu verdanken haben, der den Anlagea s schuss als Vorsitzender vier Jahre lang geprägt hat. Die gute Zusammenarbeit mit dem Kuratorium spiegeln den erfolgreichen Aufbau des KENFO wider, dessen Portfolio, obwohl es natur-gemäß noch sehr jung ist, heute in einem schwierigen Umfeld einen sehr positi-ven Wertzuwachs verzeichnet. Auch ich danke Herrn Dr. Zimmerer für sein er-folgreiches Schaffen und wünsche Herrn Dr. Querner viel Erfolg in dieser span nenden Position.“

Der scheidende Vorsitzende des Anlageausschusses Max Zimmerer erklärte:
„Meinen Kollegen im Anlageausschuss, den Mitgliedern des Kuratoriums unter Führung von Herrn Herdan und dem Vorstand des KENFO danke ich ganz herzlich für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit seit Gründung. Unter Leitung von Frau Mikus ist der KENFO vor vier Jahren gestartet. In dieser Zeit wurde nicht nur ein professionelles Team aufgebaut, sondern auch das Vermögen des KENFO in sehr turbulenten Börsenzeiten mit Negativzinsen erfolgreich angelegt. Es würde mich sehr freuen, wenn wir im Anlageausschuss einen Beitrag hierzu leisten konnten.“

KENFO schließt Corona-Jahr 2020 mit deutlichem Plus ab

Press release dated 30 June 2021
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Berlin, 30.6.2021
Pressemitteilung

KENFO schließt Corona-Jahr 2020 mit deutlichem Plus ab

Anlagestrategie zahlt sich aus

• Positive Wertentwicklung auf Finanzanlagen in 2020 in Höhe
von 8,3%
• Stiftungsgewinn in 2020 von 120 Mio. EUR wie erwartet
(2019: 9,4 Mio. Euro)
• Aufbau einer leistungsstarken Investmentplattform gelungen
• Profitable Nachhaltigkeit: CO2-Fußabdruck bereits heute ca. 25% besser als Vergleichswerte globaler Indizes

Berlin. „Wir haben das schwierige Corona-Jahr 2020 geschäftlich mit einem guten HGBErgebnis von rund 120 Mio. Euro und mit einem sehr soliden Anlageergebnis von 8,3%
abgeschlossen. Allein in den ersten 5 Monaten in diesem Jahr hat der KENFO auf sein investiertes Vermögen einen Wertzuwachs von 4,4 % erzielt.“ erklärte die Vorstandsvorsitzende des KENFO – Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, Anja Mikus,
anlässlich der Vorstellung des Geschäftsberichts 2020 in Berlin. Mikus erklärt auch eine
positive Prognose zur Zielerreichung der kapitalgedeckten Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung: „Stand heute kann man sagen, dass für den KENFO die vergangenen
vier Jahre eine Erfolgsgeschichte waren, was die kapitalgedeckte Finanzierung dieser großen uns übertragenen Aufgabe der kerntechnischen Entsorgung angeht.“ Insgesamt
habe der KENFO auf Basis der Marktwerte seines Portfolios abzüglich Kosten zum
31. Mai 2021 einen Betrag în Höhe von 2,5 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Beim Aufbau seines Illiquiden Portfolios in Private Equity, Private Debt und Infrastruktur
gewinnt der KENFO weiter an Fahrt. Die Kapitalzusagen des KENFO Fonds für Alternative
Anlagen liegen mittlerweile bei 1,8 Mrd. Euro. „Ein Augenmerk wird aktuell auf Private
Equity und nachhaltige Infrastruktur gerichtet, die zusammen den Hauptbestandteil des
Portfolios bilden.“ so Mikus weiter. Hinzu komme, dass der KENFO zukünftig auch als unmittelbarer Investor in nicht börsennotierten Vermögensanlagen sog. Co- und Direktinvestments vornehmen wird, um seine Renditemöglichkeiten weiter zu optimieren. Für
die Unternehmensstrategie hat der KENFO gemeinsam mit dem Kuratorium die Weichen
gestellt und wird seine Kernkompetenzen für alternative, illiquide Investments ausbauen.
Um den mit der Vermögensentwicklung zunehmenden Aufgaben gerecht zu werden, wird
der KENFO in den kommenden Jahren bis zu 30 neue Kolleginnen und Kollegen einstellen. 

Als richtungsweisende Entscheidung des KENFO sieht Mikus den Beitritt des Staatsfonds
bereits Anfang 2019 Mitgliedschaft zur von den Vereinten Nationen unterstützten „NetZero Asset Owner Alliance“, in der sich mittlerweile 42 Großinvestoren die Reduzierung
des CO2-Fußabdrucks ihrer Portfolien auf die Fahne geschrieben haben. „Dieser Schulterschluss verschafft uns Gehör bei den Unternehmen. Ziel unserer Mitgliedschaft ist es, den
Transformationsprozess gemeinsam mit der Realwirtschaft in Richtung Klimaneutralität
zu begleiten. Nur auf Branchenausschlüsse zu setzen, hat mit Blick auf den tatsächlichen
CO2-Ausstoß eher wenig Wirkung.“ erläutert Mikus die Relevanz dieser Mitgliedschaft für
den KENFO. „Verglichen mit globalen Vergleichsindizes, die die Weltwirtschaft abbilden,
hat der KENFO schon heute einen ca. 25% besseren CO2-Fußabdruck.“

Finanz- und Risikovorstand Dr. Thomas Bley konnte eine beachtliche Gewinnsteigerung
der öffentlich-rechtlichen Stiftung KENFO im Berichtsjahr 2020 vermelden: Der KENFO
schloss das Berichtsjahr mit einem positiven Stiftungsergebnis von 120 Mio. Euro ab
(Vorjahr 9,4 Mio. Euro). Dieses beruht neben Fondsausschüttungen im Wesentlichen auf
der Auflösung und Veräußerung eines Liquiditätsportfolios qualitativ hochwertiger Anleihen. Den Gesamterträgen in Höhe von 180,4 Mio. Euro stehen als größter Aufwandsposten ein Betrag von 52,6 Mio. Euro. für die Negativzinsen an die Deutsche Bundesbank gegenüber, im Vergleich zum Vorjahr 13,5 Mio. Euro weniger. Für die interne Verwaltung
der KENFO der Stiftung wurden 7,3 Mio. Euro aufgewendet, auf den Personalwand entfällt dabei mit 4,3 Mio. Euro die größte Position, gleichzeitig wurden Aufwendungen für
Beratungsdienstleistungen deutlich heruntergefahren.

Bislang hat der KENFO 1,3 Mrd. Euro für seinen Stiftungszweck – die Finanzierung der
kerntechnischen Entsorgung – aufgewendet und an das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgezahlt (in 2020 waren dies alleine 512,4 Mio.
Euro). „In 2020 haben wir erreicht, was wir uns vorgenommen haben und dies obwohl
das abgelaufene Jahr durch die Corona-Krise geprägt war.“ betonte Finanzvorstand Dr.
Bley. „Wir erwarten, den positiven Trend auch im nächsten Jahr fortsetzen zu können
und mit einem weiterhin gesteigerten Ergebnis im Bereich von 195-245 Mio. Euro zu landen.“

Der Kuratoriumsvorsitzende Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, betonte, dass der KENFO die Krise bisher gut gemanagt habe
und die coronabedingten Tiefstände der Märkte Ende Februar als Einstiegszeitpunkt für
den weiteren Vermögensaufbau der Stiftung erfolgreich und konsequent genutzt hat.
„Der KENFO hat sehr gut auf die Krise reagiert, die zumindest an dieser Stelle auch Chancen geboten hat.“ Neben dem erfolgreichen Aufbau des Aktienportfolios unterstrich
Herdan die Bedeutung der Änderung des Entsorgungsfondsgesetzes für die weiteren Investitionen des Fonds. Das Ende Juni beschlossene Gesetz schließt die Anwendung bestimmter Vorschriften der Bundeshaushaltsordnung für die Anlagetätigkeit des KENFO
aus und ersetzt sie durch maßgeschneiderte Regelungen und Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs. Die erfolgten Änderungen erleichtern dem KENFO die Investitionen in
die illiquiden Anlageklassen. Herdan: „Wir haben gelernt, dass die enge Anbindung des
KENFO an die öffentliche Verwaltung verbunden mit der Vorgabe, Renditen wie ein privatwirtschaftlicher Investor zu erzielen, zu Herausforderungen für den KENFO führt. Mit
der Gesetzesänderung ist es uns gelungen, den KENFO von rechtlichen und administrativen Belastungen ein Stück weit zu befreien.“ Herdan lobte die effizienten Strukturen und
das aus hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehende eingespielte
Team des KENFO.

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


Kontakt
Dr. Johannes Blankenheim
Leiter Kommunikation
T: +49 (0)30 40818858-20
M: +49 (0)1525 9639405
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10787 Berlin

Stefan Spannagl new board member of KENFO

Press release dated 4 March 2021
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Berlin, 4.03.2021
Press release

Stefan Spannagl new board member of KENFO

Stefan Spannagl (55) will become a new member of the Board of Managing Directors of the KENFO –German Nuclear Waste Management Fund, and as Chief Operating Officer he will be responsible for the areas of business management and project management.

After his apprenticeship as a banker and completing his studies of computer science at
the TU Munich, he initially held various management positions in the IT department
of a major German bank focusing on the securities sector. From 2005 on Spannagl was
COO on the board of directors of a German private bank as well as of international
companies in the fintech sector, emphasizing on banking- and IT-operations and the
implementation of company-wide transformation projects.

The Chairman of the Board of Trustees of KENFO, Thorsten Herdan, Head of Department at the Federal Ministry for Economic
Affairs and Energy, welcomes the appointment of the new Chief Operation Officer: "With Stefan Spannagl, we managed to appoint an experienced and strong manager to
the KENFO board as COO. Throughout his activities in various areas of the financial services industry, Stefan Spannagl comes with a broad experience from both large and
small institutions. With his proven competence, Stefan Spannagl will be a major asset to advance the KENFO in the tasks ahead.
The new KENFO board member Spannagl said: "The KENFO team has already done a great job in the first three years - I am very excited to be able to help shape the next
phase in order to secure the financing of nuclear waste management in the long term. By applying my experience from the banking and IT sectors in the areas of asset
management, digitization and organizational development, I can now take on a new challenge in the area of responsibility at the federal level."
The 55-year-old native of Germany’s Allgäu region has been a Berliner by choice since 2005, he is an enthusiastic sportsman and a father of twins. Stefan Spannagl succeeds
Victor Moftakhar, who has left KENFO at the end of 2020.

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


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2020

KENFO signs Principles for Responsible Investment (PRI)

Press release dated 11 December 2020
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Berlin, 11.12.2020
Pressemitteilung

KENFO signs Principles for Responsible Investment (PRI)

 The Nuclear Waste Management Fund (KENFO) has signed the Principles for Responsible Investment (PRI), which have been developed by international investors and are supported by the United Nations. This underpins KENFO's claim to take sustainability criteria into account in all its investments.

"KENFO takes its mission to integrate sustainability criteria into its investments very seriously," explained KENFO CEO and CIO Anja Mikus. "From the inception of the fund, where possible and appropriate, we have been guided by internationally recognised sustainability standards. Moreover, we had already anchored our commitment to the PRI in our sustainability approach, so joining this leading global network of international investors is a logical step," Mikus continued. The Principles for Responsible Investment is an international investor initiative founded in 2006 in partnership with UNEP Finance Initiative and the UN Global Compact. At the core of the initiative are six Principles for Responsible Investment, which propose numerous measures for incorporating ESG (environment, social, governance) issues into investment practices. Even before joining, KENFO had already substantially implemented these principles; in particular, it has integrated environmental, social and governance principles into all its investment and decision-making processes since its establishment in summer 2017. The PRI signatories aim to understand the investment implications of environmental, social and governance issues and support investors in integrating these issues into investment decisions, thus, contributing to a more sustainable global financial system. "Especially the exchange with other members on their experiences in implementing the Principles in different asset classes will further strengthen our sustainability approach," explained Anja Mikus. With their signature, asset owners, asset managers and financial service providers not only commit to the implementation of the Principles, but also to a close collaboration in order to enhance the effectiveness of its implementation. As a signatory, obligations also include regular reporting on activities and progress towards implementing the Principles. Georg Kell, former long-standing high-ranking United Nations official under its then SecretaryGeneral Kofi Annan, founding executive director of the UN Global Compact and co-founder of the PRI, describes KENFO as exemplary in its sustainability approach: "I would like all German financial institutions to catch up with it, because the global structural change towards decarbonisation and digitalisation affects employers, employees, society, decision-makers and all financial institutions equally." With regard to the future, Anja Mikus affirmed that KENFO aims to transitioning their investment portfolio to net-zero GHG emissions by 2050 and is developing an engagement strategy that fits its mission and size.

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
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KENFO trotzt Coronakrise

Press release dated 07 July 2020
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Berlin, 07.07.2020
Pressemitteilung

KENFO trotzt Coronakrise

  • Gewinnzone ein Jahr früher als geplant in 2019 erreicht.
  • Portfolio trotz Coronakrise seit Auflage im Plus, KENFO investiert konsequent weiter.
  • Nachhaltigkeit stabilisierender Faktor in der Krise.
  • Positives Zwischenfazit zur kapitalgedeckten Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung. 

„Der KENFO hat die heftigen coronabedingten Turbulenzen an den Finanzmärkten bislang gut überstanden und investiert konsequent weiter. Die durchschnittliche
Wertentwicklung auf das schrittweise aufgebaute Fondsvermögen beträgt 4,1% pro Jahr. Unsere Strategie hat sich bewährt.“ erklärte die Vorstandsvorsitzende des KENFO-Fonds
zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, Anja Mikus, anlässlich der Vorstellung des Geschäftsberichts 2019 in Berlin. „Und beim Geschäftsjahresergebnis 2019 liegen wir
ein Jahr früher als geplant im Plus“ so Mikus.

Seit seiner Gründung verfolgt der KENFO einen über mehrere Jahre gestreckten Aufbauplans seiner Kapitalanlagen, bei dem die übertragenen Barmittel von 24 Mrd. Euro
sukzessive in Finanzanlagen umgeschichtet werden. Damit werden Einstiegszeitpunkte breit gestreut, um nicht nur bei vergleichsweise hohen Kursniveaus wie vor der Krise zu
investieren. „Trotz Krise haben wir unsere Investments konsequent weiter ausgebaut, denn Börsenkrisen bieten auch Chancen. Der KENFO hat durch den zeitlich gestreckten
Aufbau noch eine Barmittelquote von über 40%. Dieses „trockene Pulver“ ermöglicht es, Anlagechancen aktiv wahrzunehmen und handlungsfähig zu bleiben.“ erläuterte Mikus.
„Die Entscheidung eines sukzessiven Aufbaus der Investitionen war goldrichtig.“ so die KENFO-Vorstandsvorsitzende. „Durch unsere Investmentstrategie und ein passgenaues
Risikomanagement wurde ein solides, breit gestreutes Anlageportfolio im Einklang mit seinen langfristigen Renditezielen entwickelt, das seine erste Feuerprobe bestanden hat.“
Als besonders stabilisierender Faktor beim Durchsteuern der Coronakrise erwies sich die Nachhaltigkeitsstrategie des KENFO. „Für unsere langfristigen Renditeziele ist der
Nachhaltigkeitsansatz unverzichtbar; er trägt effektiv zur Wertsteigerung bei.“ stellte Mikus fest. Das Vermögen ist dadurch stärker in die CO2-armen und zukunftsorientierten
Branchen wie z.B. Informationstechnologie und Gesundheitswesen investiert. Einen Weg, den der Staatsfonds konsequent weitergehen möchte. Ende Februar trat der KENFO der
Klimaallianz der Vereinten Nationen als erster Staatsfonds weltweit bei. Eine Plattform bedeutender Kapitaleigner, die sich verpflichtet haben, ihre Kapitalanlagen bis 2050
klimaneutral umzustellen.

Sehr zufrieden zeigte sich Finanz- und Risikovorstand Dr. Thomas Bley mit dem positiven Ergebnis des KENFO im Berichtsjahr 2019: Der KENFO schloss das Berichtsjahr mit einem
positiven Stiftungsergebnis von 9,4 Mio. Euro ab (Vorjahr -71,5 Mio. Euro). Trotz der mittlerweile 0,5% Negativzinsen, die die Deutsche Bundesbank auf die bei ihr gehaltenen
Einlagen berechnet, erreichte der KENFO damit ein Jahr früher als geplant ein positives Jahresergebnis. In 2020 erwartet er eine weitere Steigerung des Ergebnisses auf 100 bis
125 Mio. Euro. Das Vermögen des Fonds betrug zum 31.12.2019 insgesamt 23,2 Mrd. Euro, 822 Mio. Euro wurden bereits für Entsorgungskosten ausgezahlt (in 2019 waren dies
alleine 362 Mio. Euro). Das investierte Kapital betrug zum Berichtsstichtag 11,8 Mrd. Euro und der Barbestand des KENFO betrug 11,4 Mrd. Euro. Den Erträgen in Höhe von 82,8 Mio.
Euro stehen als größter Aufwandsposten ein Betrag von 66,1 Mio. Euro. für die Negativzinsen an die Deutsche Bundesbank gegenüber. „Für die interne Verwaltung der
Stiftung wurden 6,8 Mio. Euro aufgewendet, wobei der Personalwand in Höhe von 3,6 Mio. Euro die größte Position bildete.“ verweist Bley auf den weiterhin schlanken
Verwaltungsapparat.

Der Kuratoriumsvorsitzende Thorsten Herdan (Abteilungsleiter Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium) verwies darauf, dass beim Aufbau der Investitionen als
auch auf allen Ebenen der internen und externen Prozesse große Fortschritte erreicht wurden: „Es freut mich festzustellen, dass der KENFO sich zu einer funktions- und
investitionsfähigen Einrichtung mit effizienten Strukturen und einem eingespielten Team an hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt hat.“ Herdan sieht in
der kapitalgedeckten Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung über die öffentlichrechtliche Stiftung KENFO ein erfolgreiches Modell.

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


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Victor Moftakhar scheidet aus Vorstand zum Jahresende aus

Press release dated 16 June 2020
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Berlin, 16.06.2020
Pressemitteilung

Victor Moftakhar scheidet aus Vorstand zum Jahresende aus

Victor Moftakhar (53) wird seinen zum 19. Dezember 2020 laufenden Vertrag als COO des KENFO nicht verlängern und aus dem Vorstand des KENFO – Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung im besten Einvernehmen ausscheiden. Er war seit Gründung der öffentlich-rechtlichen Stiftung am 19. Juni 2017 Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer.

Der Abschluss der intensiven, anspruchsvollen Aufbauphase stellt für Moftakhar einen guten Zeitpunkt für eine Neuorientierung dar, um sich neuen Herausforderungen zu
stellen. „Als COO konnte ich gemeinsam mit dem Team des KENFO die Aufbauarbeiten der Stiftung seit Gründung mit großer Freude, viel Engagement und hohem
Qualitätsbewusstsein entscheidend vorantreiben. Die wesentlichen, grundlegenden Aufbauaktivitäten werden in diesem Jahr abgeschlossen sein.“ begründete Moftakhar
seine Entscheidung. Daher habe er mit dem Kuratorium des KENFO vereinbart, nicht über 2020 hinaus als COO zur Verfügung zu stehen. „Für die intensive und erfolgreiche
Zusammenarbeit im KENFO möchte ich mich von Herzen bedanken.“ so der KENFOVorstand.

Moftakhar wird seinen Ende 2020 auslaufenden Vertrag zwar noch erfüllen, aber nicht mehr verlängern. Der 53jährige erklärte, dass er „nach seiner Tätigkeit in Berlin für die
Bundesregierung im KENFO-Vorstand nochmal eine neue Herausforderung“ in seinem beruflichen Leben angehen möchte. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Thorsten Herdan, Abteilungsleiter im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, würdigte die Leistungen von Victor Moftakhar: „Wir danken Victor Moftakhar für sein hohes Engagement und seinen
wichtigen Beitrag für die sehr erfolgreiche Aufbauphase des KENFO. Das Kuratorium wünscht Victor Moftakhar für die Zukunft privat und beruflich alles Gute.“

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


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Investitionen des Staatsfonds KENFO sollen bis 2050 klimaneutral sein

Press release dated 9 March 2020
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Berlin, 09.03.2020
Pressemitteilung

Investitionen des Staatsfonds KENFO sollen bis 2050 klimaneutral sein

KENFO tritt als erster Staatsfonds internationaler Investoreninitiative zum Klimaschutz bei

Der KENFO verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur internationalen Investoreninitiative „UN-convened Net-Zero Asset Owner Alliance“ dazu, seine Anlageportfolios in Höhe von 24,1 Mrd. Euro bis 2050 klimaneutral zu stellen.

Der KENFO bekennt sich in seinen Nachhaltigkeitsgrundsätzen zu den Pariser Klimazielen. Ziel der Mitgliedschaft ist es, den Transformationsprozess der Realwirtschaft gemeinsam mit anderen Großinvestoren in Richtung
Klimaneutralität zu begleiten. „Für einen renditeorientierten Investor ist es nicht zielführend, Portfolien primär durch Ausschlüsse klimaneutral auszurichten. Die Dekarbonisierung von Portfolien stellt die zentrale Herausforderung des nachhaltigen Investierens da.“ betonte die KENFO-Vorstandsvorsitzende Anja Mikus.

„Der Schulterschluss internationaler Großinvestoren sendet ein starkes Signal an die Wirtschaft, klimaschädliche Emissionen konsequent zu reduzieren.“ erklärte die KENFO-Chefin Anja Mikus. „Langfristig orientierte Investoren sind sich der Risiken des Klimawandels durchaus bewusst.“ so Mikus weiter. Die Net-Zero Asset Owner Alliance wurde am 23. September 2019 auf dem Klimagipfel des UN-Generalsekretärs in New York vorgestellt und ist die wichtigste internationale Initiative großer institutioneller Anleger im Kampf gegen die globale Erwärmung. Vertreter von Regierungen, Unternehmen und aus der Gesellschaft kamen hier zusammen, um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens weiter voranzutreiben.

Die Mitglieder der Net-Zero Asset Owner Alliance verpflichten sich, Konzepte zu entwickeln und über Fortschritte zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 regelmäßig zu berichten. 

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


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2019

Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung erfolgreich angelaufen

Press release dated 23 July 2019
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Berlin, 23.07.2019
Pressemitteilung

Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung erfolgreich angelaufen

  • Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (KENFO) erwartet bereits 2019 Erreichen der Gewinnzone, ein Jahr früher als geplant
  • Knapp 40% des Fondsvermögens plangemäß investiert
  • Nachhaltigkeit von Anfang an im Portfolio berücksichtigt
  • Leistungsstarke Investmentinfrastruktur zügig errichtet

 „Die Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung ist erfolgreich angelaufen. Der KENFO mit seiner auf Langfristigkeit ausgerichteten
Vermögensstruktur, einem stringenten Plan zum Aufbau der Investments, dem Nachhaltigkeitsansatz und einem hervorragendem Team ist bestens
aufgestellt“, erklärte die Vorstandsvorsitzende des KENFO - Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung Anja Mikus anlässlich der
Vorstellung des Geschäftsberichts 2018 in Berlin. Der erste deutsche Staatsfonds wurde Mitte 2017 gegründet und ist mit rund 24 Mrd. Euro
verwalteten Geldern die größte öffentlich-rechtliche Stiftung Deutschlands.

„Mit Blick auf die langfristigen Verpflichtungen haben wir ein robustes, über verschiedene Anlageklassen breit diversifiziertes Portfolio entwickelt, das sich
schon in der Aufbauphase in einem sehr herausfordernden Investmentumfeld bewährt hat. Mit der systematischen Streckung der Anlagen konnte der
KENFO auch die günstigeren Einstiegniveaus Anfang 2019 nutzen“, berichtete die KENFO-Chefin. Zum Jahresende 2018 waren rund 4,3 Mrd. Euro des
Fondsvermögens investiert. Dieser Betrag wurde zur Jahresmitte 2019 auf rund 9,1 Mrd. Euro verdoppelt. Die durchschnittliche Wertentwicklung auf das
schrittweise aufgebaute Fondsvermögen beträgt 6,2% pro Jahr. „Das ist ein sehr ordentliches Zwischenergebnis in der Aufbauphase, insbesondere nach
dem Börsenjahr 2018, in dem weltweit nahezu alle Märkte verloren haben“, betonte Mikus.

Mikus erläuterte, dass der deutsche Staatsfonds renditeorientiert von Anfang an Nachhaltigkeitskriterien in den Investmentansatz integriert hat. Hierzu gehört nicht nur der Ausschluss von Investitionen in Atomkraft, sondern auch
der Ansatz „best in class“ bei Investitionen. „Wir wollen – gerade wegen unserer Renditeziele – in Unternehmen investieren, die nachhaltig
wirtschaften. Dabei stehen Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Themen und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung im Fokus.“
Besonders erfreut zeigte sich der Finanzvorstand des KENFO, Dr. Thomas Bley, dass die Stiftung bereits in 2019 und damit ein Jahr früher als geplant die
Gewinnzone erreichen könnte. „Bedingt durch unsere Aufbausituation und das Niedrigzinsniveau, aber auch durch das auf allen weltweiten Märkten
schwierige Börsenjahr 2018 schreiben wir im Jahr 2018 noch Anlaufverluste“, erläuterte Dr. Bley das für 2018 negative Stiftungsergebnis von 71,5 Mio.
Euro. Die Verluste ergäben sich dadurch, dass den Erträgen von 20,9 Mio. Euro Aufwendungen von 92,4 Mio. Euro gegenüberstehen, wovon über 90% –
nämlich 86,4 Mio. Euro – als Negativzinsen an die Deutsche Bundesbank geleistet wurden. Der KENFO muss für seine während der Aufbauphase
schrittweise in Vermögensanlagen umgeschichteten Barbestände bei der Deutschen Bundesbank einen Negativzins von -0,4% entrichten.
„Demgegenüber betragen unsere eigenen Verwaltungsaufwendungen nur 6,0 Mio. Euro. Dies zeigt, dass wir einen schlanken Verwaltungsapparat haben“,
erläuterte Dr. Bley nicht ohne Stolz im Hinblick auf die kostengünstige Verwaltungsstruktur des KENFO. „Insbesondere ist die Stiftung für ihre
Hauptaufgabe gut aufgestellt, eine verzugslose Erstattung der Entsorgungskosten sicherzustellen“, erklärte Dr. Bley. Hierfür wurden bislang
460 Mio. Euro an den Bund überwiesen – im Berichtsjahr 2018 waren dies 181 Mio. Euro.

Victor Moftakhar, Chief Operating Officer, gab einen Überblick über den Stiftungsaufbau mit allen erforderlichen Bereichen, Prozessen und Strukturen.
Parallel zum Vermögensaufbau wurde eine leistungsstarke Infrastruktur in kurzer Zeit aufgebaut. „Wir haben hochmotivierte Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit Finanzexpertise gefunden, spezialisierte Dienstleister beauftragt, Prozesse etabliert und neue Büroräume bezogen“, so Moftakhar.
Mittlerweile arbeiten neben den drei Vorständen 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim deutschen Staatsfonds. Ferner erklärte Moftakhar die
Planung zur Vorbereitung nicht börsennotierter Anlagen: „Im illiquiden Anlagesegment gehen wir zweistufig vor: Im ersten Schritt sollen vorrangig
Anteile an Private Equity-Fonds erworben werden. Im zweiten Schritt soll auch in weitere Anlageklassen wie Infrastruktur investiert werden.“
Der Kuratoriumsvorsitzende Thorsten Herdan verwies darauf, dass wichtige Meilensteine bei den Kapitalanlagen und dem Aufbau der Stiftung erreicht
wurden: „Es wurde Beachtliches vom gesamten KENFO-Team geleistet durch großes persönliches Engagements und einer spürbaren Begeisterung aller
Beteiligten für die Sache der Stiftung. Der KENFO ist bestens aufgestellt, um seine Aufgaben zu erfüllen.“

Über den KENFO
Am 16. Juni 2017 trat das Entsorgungsfondsgesetz in Kraft, mit dem die Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ (KENFO) des Bundes errichtet wurde. Am 3. Juli
2017 sind die Betreiber der 25 deutschen Kernkraftwerke ihrer gesetzlichen Verpflichtung
nachgekommen und haben insgesamt 24,1 Mrd. Euro auf die Konten der Stiftung eingezahlt.
Zweck des Fonds ist es, die Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls sicherzustellen, der aus der gewerblichen Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von
Elektrizität in Deutschland entstanden ist. Die Stiftung legt die von den Betreibern der Kernkraftwerke in Deutschland eingezahlten rund 24,1 Mrd. Euro an und verwaltet das Portfolio.
Die Mittel des Fonds dürfen nur zur Erfüllung dieses Zwecks verwendet werden. Die Stiftung
erstattet dem Bund die Kosten, die für die sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle bereits
entstanden sind und zukünftig noch entstehen werden. Der KENFO ist eine Verbrauchsstiftung
und die größte öffentlich-rechtliche Stiftung in Deutschland. Er wird von einem dreiköpfigen
Vorstand geführt. Er untersteht der Kontrolle des Kuratoriums aus Bundestag und Bundesregierung sowie der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ausgeübt wird.
Er hat seinen Sitz in Berlin.


Kontakt
Dr. Johannes Blankenheim
Leiter Kommunikation
T: +49 (0)30 40818858-20
M: +49 (0)1525 9639405
johannes.blankenheim@kenfo.de
Kurfürstenstraße 87
10787 Berlin

Speeches

2021

Statement by Anja Mikus, Press Conference 2021

CEO / CIO

Statement by Dr. Thomas Bley, Press Conference 2021

CFO / CRO

2020

Speech by Anja Mikus, Press Conference 2020

CEO / CIO

Speech by Dr. Thomas Bley, Press Conference 2020

CFO / CRO

2019

Speech by Thorsten Herdan, Press Conference 2019

Head of the Board of Trustees

Speech by Anja Mikus, Press Conference 2019

CEO / CIO

Speech by Victor Moftakhar, Press Conference 2019

COO

Speech by Dr. Thomas Bley, Press Conference 2019

CFO / CRO


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